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Logitech G Pro X 60 Lightspeed Gaming-Tastatur
TESTBERICHT GAMING

Logitech G Pro X 60 Lightspeed im Test: Kompakte Pro-Tastatur mit KEYCONTROL

60%-Gaming-Tastatur mit GX Optical Switches, KEYCONTROL-Technologie, LIGHTSPEED 1ms Wireless und 65 Stunden Akku -- gebaut für Esport-Profis.

8.7

Sehr Gut

von 10 Punkten

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summarize Auf einen Blick

keyboard

60% Layout

Kompakt und turnieroptimiert für mehr Mausraum

flash_on

GX Optical Switches

Lichtbasierte Auslösung ohne mechanischen Verschleiß

wifi

LIGHTSPEED 1ms

Kabellose Verbindung ohne spürbaren Input-Lag

battery_full

65h Akku

Wochenlange Nutzung ohne Nachladen

thumb_up Vorteile

  • check_circle KEYCONTROL erlaubt individuelle Belegung jeder einzelnen Taste
  • check_circle GX Optical Switches mit blitzschneller Auslösung und langer Lebensdauer
  • check_circle LIGHTSPEED Wireless mit nur 1ms Latenz -- praktisch wie kabelgebunden
  • check_circle 65 Stunden Akkulaufzeit mit RGB, bis zu 300 Stunden ohne

thumb_down Nachteile

  • cancel 60% Layout erfordert Umgewöhnung -- keine Pfeiltasten, F-Reihe nur per Fn
  • cancel Hoher Preis von 180 Euro für eine kompakte Tastatur
  • cancel Switches sind fest verlötet -- kein Hot-Swap-Austausch möglich

GX Optical Switches: Licht statt Metall

Die GX Optical Switches der Logitech G Pro X 60 funktionieren grundlegend anders als herkömmliche mechanische Schalter. Statt eines Metallkontakts wird der Tastendruck über einen Lichtstrahl registriert. Das hat gleich mehrere Vorteile: Die Auslösezeit ist schneller, da kein mechanischer Kontakt hergestellt werden muss. Es gibt kein Prellen, also kein versehentliches Doppelauslösen. Und die Lebensdauer liegt bei über 100 Millionen Anschlägen, weil es keinen mechanischen Verschleiß gibt.

Im Tippgefühl bieten die optischen Schalter einen klar definierten Auslösepunkt mit einem dezenten taktilen Feedback. Der Hubweg liegt bei etwa 3,2 mm mit einem Auslösepunkt bei 1,5 mm. Im Vergleich zu Cherry MX Red fühlen sich die GX Optical Switches etwas leichter und schneller an, ohne dabei schwammig zu wirken. Für schnelle Shooter und MOBAs ist das ein Vorteil, für Vielschreiber könnte das leichte Tippgefühl anfangs ungewohnt sein.

Die Lautstärke der Switches bewegt sich im moderaten Bereich. Sie sind leiser als klassische Blue Switches, aber nicht so gedämpft wie Linear Red Switches mit zusätzlicher Schalldämmung. Für den Einsatz im heimischen Gaming-Zimmer ist die Lautstärke absolut in Ordnung, für ein geteiltes Büro könnte es je nach Empfindlichkeit der Kollegen grenzwertig werden. Insgesamt liefern die GX Optical Switches eine überzeugende Performance, die sich im kompetitiven Gaming bezahlt macht.

KEYCONTROL: Jede Taste wird zum Multitool

Das eigentliche Killer-Feature der G Pro X 60 ist KEYCONTROL. Diese Technologie erlaubt es, jeder einzelnen Taste mehrere Funktionen zuzuweisen, die über verschiedene Auslösearten aktiviert werden. Ein kurzer Tastendruck löst die primäre Funktion aus, ein langer Druck eine zweite. Eine Doppel-Tap-Belegung ist ebenfalls möglich. Damit gewinnt das kompakte 60%-Layout deutlich an Funktionalität, denn fehlende Tasten wie Pfeiltasten oder die F-Reihe lassen sich elegant auf vorhandene Tasten legen.

Über die G HUB Software lassen sich die KEYCONTROL-Belegungen detailliert konfigurieren. Pro-Spieler nutzen diese Funktion, um spielspezifische Profile anzulegen, in denen zum Beispiel die Zahlenreihe im Spiel Waffen auswählt und bei langem Drücken Teamkommunikation aktiviert. Aber auch außerhalb des Gamings ist KEYCONTROL nützlich: Für Videobearbeitung lassen sich Shortcuts wie Schnitt, Rückgängig und Abspielen auf einzelne Tasten legen. Für Musik-Produktion oder Programmierung ergeben sich ähnliche Vorteile.

In der Praxis braucht man ein paar Tage, um die eigenen KEYCONTROL-Profile zu verfeinern und die Belegungen ins Muskelgedächtnis zu übernehmen. Einmal eingerichtet, fühlt sich die Tastatur jedoch deutlich mächtiger an, als das kompakte Format vermuten lässt. Die Profile lassen sich exportieren und mit anderen Spielern teilen, was in Esport-Teams ein praktischer Vorteil ist.

LIGHTSPEED Wireless und Konnektivität

Logitechs LIGHTSPEED-Technologie hat sich über die Jahre als Goldstandard für kabellose Gaming-Peripherie etabliert, und die G Pro X 60 bestätigt diesen Ruf. Mit einer Latenz von unter einer Millisekunde ist die kabellose Verbindung in der Praxis nicht von einer Kabelverbindung zu unterscheiden. Selbst in Situationen, in denen jede Millisekunde zählt -- etwa bei schnellen Shooter-Duellen oder Frame-genauen Fighting-Game-Combos -- ist kein Input-Lag spürbar.

Der mitgelieferte USB-A-Empfänger lässt sich im Boden der Tastatur verstauen, was den Transport vereinfacht. Neben LIGHTSPEED unterstützt die Tastatur auch Bluetooth für die Verbindung mit bis zu drei zusätzlichen Geräten, etwa einem Tablet, Smartphone oder Zweit-PC. Per USB-C lässt sich die Tastatur kabelgebunden nutzen und gleichzeitig aufladen. Die Umschaltung zwischen den Verbindungsarten erfolgt per Tastenkombination und dauert nur eine Sekunde.

Die Akkulaufzeit ist beeindruckend: Mit RGB-Beleuchtung hält die Tastatur rund 65 Stunden durch, ohne Beleuchtung sind sogar bis zu 300 Stunden möglich. In der Praxis bedeutet das: Selbst bei intensiver täglicher Nutzung mit voller Beleuchtung muss man nur alle ein bis zwei Wochen an die Steckdose. Eine vollständige Ladung dauert etwa zwei Stunden per USB-C, und dank der Möglichkeit, während des Ladens weiter zu spielen, gibt es keine erzwungenen Pausen.

Verarbeitung und das 60%-Layout im Alltag

Die Verarbeitungsqualität der G Pro X 60 entspricht dem, was man für 180 Euro erwarten darf. Das Gehäuse besteht aus einem soliden Kunststoff mit einer dezenten Soft-Touch-Beschichtung, die sich angenehm anfühlt und Fingerabdrücke gut kaschiert. Die Tastatur wiegt nur 640 Gramm und ist damit perfekt für LAN-Partys und Turniereinsätze. Die PBT-Doppelschuss-Keycaps fühlen sich griffig an und zeigen auch nach Monaten intensiver Nutzung keine Abnutzungserscheinungen.

Das 60%-Layout ist eine bewusste Design-Entscheidung, die nicht für jeden passt. Der Verzicht auf Pfeiltasten, die F-Reihe, Numblock und Navigationsblock schafft enormen Platz auf dem Schreibtisch -- Platz, den kompetitive Spieler für größere Mausbewegungen nutzen. Wer allerdings viel tippt, programmiert oder Tabellenkalkulationen bearbeitet, wird die fehlenden Tasten vermissen. KEYCONTROL und die Fn-Taste mildern das Problem, ersetzen aber nicht das direkte Drücken einer dedizierten Taste. Die G Pro X 60 ist klar auf Gaming ausgelegt und macht dort ihre Sache hervorragend, als Allround-Tastatur für den Büroalltag gibt es jedoch besser geeignete Alternativen.

person_search Für wen ist dieses Produkt?

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Kompetitive Gamer

LIGHTSPEED 1ms, GX Optical Switches und das kompakte Layout bieten maximalen Vorteil im Turnierspiel.

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LAN-Partys und Turnierspieler

Ultraleicht, kompakt und kabellos -- perfekt für den mobilen Einsatz auf Events und Turnieren.

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Power-User und Makro-Fans

KEYCONTROL verwandelt jede Taste in ein Multifunktionswerkzeug für Gaming, Streaming und Produktivität.

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Büroanwender (bedingt)

Das fehlende 60%-Layout ist für Tabellenarbeit und Texterstellung nicht ideal. Eine TKL- oder Fullsize-Tastatur wäre besser geeignet.

8.7

Sehr Gut

Unsere Empfehlung

Die Logitech G Pro X 60 Lightspeed ist eine konsequent auf kompetitives Gaming ausgelegte Tastatur, die in ihrer Nische kaum Schwächen zeigt. Die GX Optical Switches bieten eine blitzschnelle, verschleißfreie Auslösung, KEYCONTROL macht das kompakte Layout erstaunlich vielseitig, und LIGHTSPEED Wireless liefert eine latenzfreie Verbindung auf Profi-Niveau. Wer das 60%-Format akzeptiert und bereit ist, 180 Euro zu investieren, bekommt eine der besten kompakten Gaming-Tastaturen auf dem Markt. Für Spieler, die mehr Tasten benötigen, lohnt sich jedoch ein Blick auf TKL-Alternativen.

Jetzt auf Amazon kaufen open_in_new